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Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin

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TCM / Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein eigenständiges heilkundliches Konzept, das in China über einen Zeitraum von 3000 Jahren entwickelt worden ist. Sie beinhaltet die nachstehenden fünf Teildisziplinen, die über ein naturphilosophisches Denkmodell miteinander in Verbindung stehen:

1. Arzneimitteltherapie


2. Akupunktur, Moxibustion


3. Ernährungslehre


4. Qi Gong, Tai Ji,
    An Mo-Tui Na-Massage


5. Beratung in der Lebensführung

Die Arzneimitteltherapie ist im asiatischen Raum das am häufigsten angewandte Therapieverfahren der TCM. Ausgehend von einer TCM-Grunddiagnose werden vor allem pflanzliche, gelegentlich auch tierische oder mineralische Arzneien zur Korrektur gesundheitlicher Störungen verwendet. Diese Therapie eignet sich sowohl zur Behandlung akuter wie chronischer Krankheitsbilder und lässt sich in idealer Weise mit Akupunktur kombinieren.

Die Akupunktur (Körper-, Ohr- und Schädelakupunktur) hat sich im Westen als hauptsächlich verwendete Methode der TCM etabliert und ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte der Körperoberfläche. Eine besondere Bedeutung hat in Europa die Ohrakupunktur nach Paul Nogier erlangt, aus der sich ein eigenständiges modernes Akupunktur-Therapiekonzept entwickelt hat: die Auriculomedizin.

Die Ernährungstherapie der TCM untersucht die Funktion und Wirkung der Lebensmittel und setzt diese zur Erhaltung der Gesundheit und Prophylaxe von Krankheit ein.

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